Mindmapping

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01.01 Arbeitstechniken.Techniken für organisertes Arbeiten

Aus Punktaufzählungen eine übersichtliche Mindmap machen

Wenn man sich Notizen macht, schreiben man diese moistens als Stichworte untereinander weg wie auf einer Einkaufsliste. Wenn Menschen ihre Gedanken zu Papier bringen, machen sie das meistens in der Form einfacher Punktaufzählungen. Wie die Sprache sind herkömmliche Notiztechniken linear – und damit eingeschränkt.

Genauso einfach, aber viel übersichtlicher und anregender sind Notiztechniken, die aus Listen Bilder machen; sogenannte Mindmaps oder Gedankenbilder. Sie haben folgende Vorteile:

  • Schon beim Notieren können Sie Strukturen herausarbeiten, die den Überblick fördern.
  • Man kann bis zu 90 Prozent Zeit beim Notieren einsparen.
  • Es werden mehr „Denkareale“ im Gehirn angesprochen.
  • Sie sind förderlich für kreatives Denken.
  • Offene oder vergessene Punkte werden sichtbar.
  • Man kann sich durch die bildhafte Darstellung die Inhalte besser merken.

Mithilfe von Mindmaps können komplexe Sachverhalte oder viele Informationen schnell und einfach in eine übersichtliche Struktur gebracht werden. Durch das Mindmap-Bild behält man trotzdem leicht den Überblick.

So funktioniert Mindmapping

Man geht beim Mindmapping folgendermaßen vor:

  1. Auf einem Blatt wird in der Mitte ein Kreis gemalt, in dem das Thema notiert wird.
  2. Die Stichworte werde so gegliedert, dass um den mittleren Kreis die nächsten Oberthemen angeordnet werden. Um diese Oberthemen gliedern sich die dazugehörigen Unterthemen etc.
  3. So entsteht ein Art Baum mit Ästen und Zweigen, die am Ende alle Stichworte zu Ihrem Thema in einer strukturierten Form abbilden.
  4. Dabei ist es gleichgültig, in welcher Reihenfolge die Stichworte kommen.
  5. Immer deutlich und übersichtlich schreiben.
  6. Mit Pfeilen und Umkreisungen kann Zusammengehöriges besser sichtbar gemacht werden.
  7. Mit Farben und Symbolen können ebenfalls Aspekte zusammengefasst oder hervorgehoben werden.
  8. Anschließend können aus der Mindmap eine Prioritätenliste oder ein Maßnahmenplan erstellt werden.

Mindmaps können auch leicht kombiniert werden, wenn es dann doch zu viele Informationen auf einer Seite sind. Dazu kann man sich einfach aus einem Unterpunkt eine neue, untergeordnete Mindmap erstellen. So können ganze Mindmap-Landschaften entstehen, die an eine Pinwand gehängt warden können. So verliert man nie den Überblick.

Schließlich können auch die Redebeiträge in Meetings direkt in Mindmaps visualisiert und für alle sichtbar gemacht werden. Das setzt etwas Übung und Geschick mit Stift und Flipchart oder mit der passenden Mindmap-Software am PC oder Tablet voraus.

Praxistipp

Man sollte testen, ob Mindmapping eine hilfreiche Arbeitstechnik ist. Einfach ausprobieren:

  • einem eigenen Brainstorming: alle Ideen als Mindmap auf Papier schreiben
  • Projektplanung: alle Punkte, die beachtet warden müssen als Mindmap visualisieren
  • Checkliste erstellen: alles, was getan warden mussen als Mindmap-Ablauf

Wenn der Eindruck entsteht, dass Mindmaps eine Hilfe sind, um schnell Informationen zu Papier zu bringen und einen guten Überblick zu behalten, dann sollte das Mindmapping zu einer Standard-Arbeitsmethode für die täglichen Aufgaben werden.

Die Anwendung von Mindmaps sollte geübt werden. Die Technik lässt sich sehr schnell erlernen und anwenden. Der Nutzen ist sehr groß. Die folgende Vorlage wurde mit XMind erstellt: MindmapBeispiel.jpg

Mindmapping hilft dabei, Ideen und Gedanken übersichtlich auf Papier zu bringen. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, dass es passende Einfälle sind.

Downloads

Quellen

https://www.business-wissen.de/kapitel/strukturiertes-arbeiten/