Boat Racing
Setzregeln
Das Setzen
Jeder Segler verteilt 50 Punkte auf zwei Kategorien:
- Geschwindigkeit
- Technik
Anschließend gibt der Segler eine Reihenfolge für die vier Hauptwindrichtungen an:
- Nord
- Süd
- West
- Ost
Auswertung
Vor dem Rennen ist die Streckenlänge bekannt. Den Seegang (eine Zahl zwischen 1 und 50) und die Windrichtung wird von der Rennleitung vorher festgelegt aber erst nach Setzfristende bekannt gegeben.
Als erstes wird geguckt, auf welchen Rang die von der Rennleitung festgestellte Windrichtung bei den einzelnen Seglern liegt.
Je nach Rang wird der Geschwindigkeitsrang mit folgende Zahl multipliziert bzw. dividiert:
x 2 x 1,5 / 1,5 / 2
Das Ergebnis ergibt die durchschnittliche km/h-Zahl. In Bezug auf die vorher angegebene Streckenlänge ergibt sich hier eine Fahrtzeit.
Nun wird der von der Rennleitung angegebene Wert für den Seegang mit den jeweiligen Technik-Werten verglichen. Je näher die Technik an den Seegang angelehnt ist, desto weniger Zeitverlust erleidet der Segler. D.h., Jeden Punkt den sein Technik-Wert von dem Seegangs-Wert abweicht wird als Minute zu der oben errechnet Zeit addiert.
Beispiel
Für eine 28 km-langen Strecke hat ein Segler hat folgende Daten abgegeben:
Geschwindigkeit
Technik
23
27
Die Windrichtungen hat er wie folgt festgelegt:
WR 1
WR 2
WR 3
WR 4
N
S
O
W
Nach Ende der Setzfrist hat die Rennleitung folgendes fest gestellt:
Windrichtung:
W
Seegang:
21
Der Segler hat Westen auf Rang vier gelegt. So wird der gesetzte Technik-Wert durch 2 geteilt, was die km/h ergeben:
23 7 2 = 11,5 km/h
Bei einer Strecke von 28 km ergibt sich bei der Geschwindigkeit eine Fahrtzeit von 146 Minuten.
Sein Technik-Wert (27) weicht um 6 Punkten von den fest gestellten Seegang (21) ab. So erhält er 6 Minuten zusätzlich.
Endgültige Fahrtzeit: 152 Minuten.