Difference between revisions of "Getting-Things-Done"

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(Schritt 1: Sortieren Sie den Posteingang)
(Zeitfressende Gewohnheiten)
 
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= Einführung =
 
= Einführung =
Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting
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Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity”. Der Prozess ist einfach und klar und hilft in besonderer Weise, die eingehenden Aufgaben zu planen und – vor allem – zu erledigen.  
Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting
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Things Done. The Art of Stress-Free Productivity”. Der Prozess ist einfach und klar und
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Man braucht dafür:
hilft in besonderer Weise, die eingehenden Aufgaben zu planen und – vor allem – zu
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* einen Eingang für Post, E-Mails, Telefonnotizen, Besprechungsnotizen: hieraus ergeben sich die Aufgaben.
erledigen. Sie brauchen dafür:
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* einen Ausgang: da kommt alles rein, was erledigt wurde und was nun an andere Personen weiter gereicht wird.
einen Eingang für Post, E-Mails, Telefonnotizen, Besprechungsnotizen:
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* eine Planungsmappe in der alle Aufgaben beplant und festgehalten werden, die man nicht sofort erledigt (elektronisch oder auf Papier). Dort haben hat man eine To-Do-Liste für die aktuell (heute) anstehenden Aufgaben, einen Projektplan und eine Liste zum Nachfassen.
hieraus ergeben sich Ihre Aufgaben.
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* einen Terminkalender, in dem die Zeiten eingetragen werden, zu denen die Aufgaben erledigt  sein sollen, die man nicht sofort abarbeiten konnte(elektronisch oder auf Papier).
einen Ausgang: da kommt alles rein, was Sie erledigt haben und was nun an
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andere Personen weiter gereicht wird.
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Dann ein bis drei Mal pro Tag den folgenden Getting Things Done-Prozess – ganz consequent - durchlaufen.
eine Planungsmappe in der Sie alle Aufgaben planen und festhalten, die Sie
 
nicht sofort erledigen (elektronisch oder auf Papier). Dort haben Sie eine To-
 
Do-Liste für die aktuell (heute) anstehenden Aufgaben, einen Projektplan und
 
eine Liste zum Nachfassen.
 
einen Terminkalender, in dem Sie die Zeiten eintragen, zu denen Sie die
 
Aufgaben erledigen wollen, die Sie nicht sofort abarbeiten (elektronisch oder
 
auf Papier).
 
Dann durchlaufen Sie ein bis drei Mal pro Tag den folgenden Getting Things Done-
 
Prozess – ganz konsequent:
 
  
 
= Posteingang =
 
= Posteingang =
Der Posteingang ist ein Fach oder ein Korb auf Ihrem Schreibtisch. Hier landen alle
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Der Posteingang ist ein Fach oder ein Korb auf dem Schreibtisch. Hier landen alle Aufgaben, die an einem herangetragen worden sind. Alle Aufgaben im Posteingang sind schriftlich, in Stichworten formuliert. Gegebenenfalls macht man eine Auftragsnotiz, die man in den Posteingang legt – zum Beispiel nach einem Zuruf vom Chef oder einem Anruf vom Kunden. Der elektronische Eingangskorb ist der Posteingang des E-Mail-Systems. Gegebenenfalls gibt es spezielle Aufgabenverwaltungs-Systeme, die dann ebenfalls Posteingang sind.  
Aufgaben, die an Sie herangetragen werden. Alle Aufgaben im Posteingang sind
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schriftlich, in Stichworten formuliert. Gegebenenfalls machen Sie eine Auftragsnotiz,
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Wichtig:  
die Sie in den Posteingang legen – zum Beispiel nach einem Zuruf von Ihrer Chefin
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* Alle (!) neuen Aufgaben aufschreiben und diese Notiz in den Posteingang legen.  
oder einem Anruf vom Kunden. Ihr elektronischer Eingangskorb ist der Posteingang
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* Eine neue Aufgabe nicht sofort bearbeiten!
Ihres E-Mail-Systems. Gegebenenfalls haben Sie spezielle Aufgabenverwaltungs-
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Systeme, die dann ebenfalls Posteingang für Sie sind. Wichtig: Schreiben Sie alle(!)
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== Schritt 1: Sortieren ==
neuen Aufgaben auf und legen Sie diese Notiz in den Posteingang. Bearbeiten Sie eine
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Einmal bis dreimal täglich alle Vorgänge im Posteingang prüfen und sortieren (inkl. E-Mail-Eingang).
neue Aufgabe nicht sofort!
 
  
== Schritt 1: Sortieren Sie den Posteingang ==
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Dabei alle Aufträge, Notizen und E-Mails zunächst danach prüfen, ob überhaupt etwas getan werden muss:
Sie prüfen und sortieren einmal bis dreimal täglich alle Vorgänge im Posteingang und
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* Alles, was nur archiviert oder abgelegt warden muss, entsprechend sofort ablegen.
im E-Mail-Eingang. Dabei prüfen Sie alle Aufträge, Notizen und E-Mails zunächst
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* Alles, was nicht (mehr) benötigt wird und wo nichts getan warden muss, sofort wegschmeißen.
danach, ob Sie überhaupt etwas tun müssen:
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* Übrig bleiben die Aufträge, Notizen und E-Mails, bei denen etwas getan warden muss.
Alles, was Sie nur archivieren oder ablegen müssen, legen Sie entsprechend
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* Dann gehen zum nächsten Schritt.
sofort ab.
 
Alles, was Sie nicht (mehr) benötigen und wo Sie nichts tun müssen,
 
schmeißen Sie sofort weg.
 
Übrig bleiben die Aufträge, Notizen und E-Mails, bei denen Sie etwas tun müssen.
 
Dann gehen Sie zum nächsten Schritt.
 
  
= Schritt 2: Bearbeiten Sie die neuen Aufträge, Notizen und E-Mails =
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== Schritt 2: Bearbeiten ==
Wenn Sie bei der Prüfung und Sortierung Ihres Posteingangs mit den neuen Aufträgen,
+
Wenn bei der Prüfung und Sortierung des Posteingangs mit den neuen Aufträgen,
Notizen und E-Mails feststellen, dass Sie etwas dafür tun müssen, dann gehen Sie so
+
Notizen und E-Mails festgestellt wird, dass man etwas dafür tun muss, dann geht man so vor:
vor:
+
* Alle Aufgaben, die innerhalb von fünf Minuten vollständig erledigt warden können, werden sofort erledigt.
Alle Aufgaben, die Sie innerhalb von fünf Minuten vollständig erledigen
+
* Alle Aufgaben, die länger als fünf Minuten bearbeitet werden müssen, kommen in den nächsten Prozessschritt „Aufgaben planen“.
können, erledigen Sie sofort.
 
Alle Aufgaben, die länger als fünf Minuten bearbeitet werden müssen,
 
kommen in den nächsten Prozessschritt „Aufgaben planen“.
 
  
= Schritt 3: Aufgaben planen mit Planungsmappe und Terminkalender =
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== Schritt 3: Planen ==
Sie planen die umfangreicheren Aufgaben, Aufträge, Notizen und E-Mails nach
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Man plant die umfangreicheren Aufgaben, Aufträge, Notizen und E-Mails nach folgenden Kriterien:
folgenden Kriterien:
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* Übertragen der Aufgabe in die Planungsmappe in den Aufgabenplan oder in eine To-Do-Liste: einfache, übersichtliche Aufgaben (Top 5 des Tages), die dann sobald wie möglich bearbeitet werden.
Übertragen Sie die Aufgabe in Ihrer Planungsmappe in den
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* Umfangreichere oder langfristige Aufgaben kommen in die Planungsmappe in den Projektplan. Das sind Aufgaben mit mehreren Schritten und Projekte. Die Projektbearbeitung im Terminkalender kann als „Termin mit sich selbst“ eingetragen werden.
Aufgabenplan oder in eine To-Do-Liste: einfache, übersichtliche Aufgaben
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* Vielleicht kann man die Aufgabe delegieren; oder man kann die Aufgabe erst dann bearbeiten, wenn eine andere Person dafür etwas Bestimmtes getan hat (Information oder Ergebnis liefern). Dann diese mit den notwendigen Informationen weiter an die Person geben, die sie am besten ausführt oder von der ein Ergebnis erwartet wird. Sagen, was bis wann zu tun ist. Und dies in der Planungsmappe in der Nachfassliste festhalten: Darin sind alle delegierten Aufgaben, für die ein Ergebnis bis zu einem festgelegten Termin erwartet wird.
(Top 5 des Tages), die Sie dann sobald wie möglich bearbeiten.
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* Die Unterlagen zu der Aufgabe selbst in eine Hängemappe, einer Klarsichthülle oder einem Ordner auf dem Computer ablegen (im Datei-Manager oder in Outlook oder im entsprechenden System). Diese dann wieder hervorholen, wenn sie laut Planungsmappe anstehen.
Umfangreichere oder langfristige Aufgaben kommen in Ihrer Planungsmappe
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* Am Ende sind alle Aufgaben zugeordnet und mit einem Termin versehen, zu dem diese Aufgabe bearbeiten warden muss: der Wiedervorlagetermin. Sie werden entsprechend in Ihrem Aufgabenplan vermerkt.  
in den Projektplan. Das sind Aufgaben mit mehreren Schritten und Projekte.
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* Und: Der Posteingang und der E-Mail-Eingang sind nach diesem Schritt leer!
Sie können die Projektbearbeitung im Terminkalender als „Termin mit sich
 
selbst“ eintragen.
 
Vielleicht können Sie die Aufgabe delegieren; oder Sie können die Aufgabe
 
erst dann bearbeiten, wenn eine andere Person dafür etwas Bestimmtes getan
 
hat (Information oder Ergebnis liefern). Dann geben Sie diese mit den
 
notwendigen Informationen weiter an die Person, die sie am besten ausführt
 
oder von der Sie ein Ergebnis erwarten. Sie sagen, was bis wann zu tun ist.
 
Und halten dies in Ihrer Planungsmappe in der Nachfassliste fest: Darin sind
 
alle delegierten Aufgaben, für die Sie ein Ergebnis bis zu einem festgelegten
 
Termin erwarten.
 
Die Unterlagen zu der Aufgabe selbst legen Sie in einer Hängemappe, einer
 
Klarsichthülle oder einem Ordner auf Ihrem Computer ab (im Datei-Manager oder in
 
Outlook oder Ihrem entsprechenden System). Diese holen Sie dann wieder hervor,
 
wenn sie laut Planungsmappe anstehen.
 
Am Ende sind alle Aufgaben zugeordnet und mit einem Termin versehen, zu dem Sie
 
diese Aufgabe bearbeiten werden: der Wiedervorlagetermin. Sie werden entsprechend
 
in Ihrem Aufgabenplan vermerkt. Und: Der Posteingang und der E-Mail-Eingang sind
 
nach diesem Schritt leer!
 
  
 
= Zielerreichung kontrollieren =
 
= Zielerreichung kontrollieren =
Wenn Sie Ihre Ziele erreichen und Aufgaben erledigen wollen, dann kommen sie nicht
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Wenn man Ziele erreichen und Aufgaben erledigen will, dann kommt man nicht darum herum, auch den Erfolg und die Durchführung zu kontrollieren. Dabei wird das Erledigte mit dem Geplanten verglichen.  
darum herum, auch den Erfolg und die Durchführung zu kontrollieren. Dabei
 
vergleichen Sie das Erledigte mit dem Geplanten. Der Vorteil dieses Schritts: Der
 
Planungsprozess für den kommenden Zeitraum wird angestoßen.
 
Bei der Nachkontrolle setzten Sie in Ihrer To-do-Liste dort einen Haken, wo die Arbeit
 
erledigt ist. Dort, wo Sie noch nicht fertig sind, und alles, was nicht geschafft ist,
 
übertragen Sie einfach auf die neue To-do-Liste. Wird daraus klar, dass Sie die
 
Priorisierung überarbeiten müssen, können Sie wieder auf das Wichtig-Dringlich
 
Portfolio und einen neuen Aufgabenplan zurückgreifen.
 
  
= Gewohnheiten regelmäßig überprüfen =
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Der Vorteil dieses Schritts: Der Planungsprozess für den kommenden Zeitraum wird angestoßen. Bei der Nachkontrolle setzt man in die To-do-Liste dort einen Haken, wo die Arbeit erledigt ist. Dort, wo man noch nicht fertig ist, und alles, was nicht geschafft ist, überträgt man dies einfach auf die neue To-do-Liste. Wird daraus klar, dass die Priorisierung überarbeitet warden  muss, kann man wieder auf das Wichtig-Dringlich-Portfolio und einen neuen Aufgabenplan zurückgreifen.
Der Effizienztrainer Martin Geiger nennt neun Gewohnheiten, die Sie sofort stoppen
 
sollten, weil sie Zeitfresser sind:
 
– Beantworten Sie keine Anrufe von unbekannten Telefonnummern selbst.
 
– Mailen Sie niemals morgens als Erstes oder abends als Letztes.
 
– Nehmen Sie an keinem Meeting mehr teil, das keine klare Agenda oder kein
 
festgelegtes Ende hat.
 
– Lassen Sie Andere nicht abschweifen.
 
– Kontrollieren Sie nicht ständig Ihre E-Mails.
 
– Kommunizieren Sie nicht zu viel mit Kunden, die nicht zu Ihrem Ergebnis
 
beitragen.
 
– Arbeiten Sie nicht mehr, um Ihre Überlastung in den Griff zu bekommen,
 
sondern setzen Sie klare Prioritäten.
 
– Tragen Sie nicht rund um die Uhr ein Smartphone mit sich herum.
 
– Erwarten Sie nicht, dass Arbeit eine Lücke füllt, die eigentlich von persönlichen
 
Beziehungen und Freizeitaktivitäten ausgefüllt sein sollte.
 
  
 
= Quellen =
 
= Quellen =

Latest revision as of 14:46, 15 July 2019

01.02 Arbeitstechniken.Zeitmanagement

Einführung[edit]

Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity”. Der Prozess ist einfach und klar und hilft in besonderer Weise, die eingehenden Aufgaben zu planen und – vor allem – zu erledigen.

Man braucht dafür:

  • einen Eingang für Post, E-Mails, Telefonnotizen, Besprechungsnotizen: hieraus ergeben sich die Aufgaben.
  • einen Ausgang: da kommt alles rein, was erledigt wurde und was nun an andere Personen weiter gereicht wird.
  • eine Planungsmappe in der alle Aufgaben beplant und festgehalten werden, die man nicht sofort erledigt (elektronisch oder auf Papier). Dort haben hat man eine To-Do-Liste für die aktuell (heute) anstehenden Aufgaben, einen Projektplan und eine Liste zum Nachfassen.
  • einen Terminkalender, in dem die Zeiten eingetragen werden, zu denen die Aufgaben erledigt sein sollen, die man nicht sofort abarbeiten konnte(elektronisch oder auf Papier).

Dann ein bis drei Mal pro Tag den folgenden Getting Things Done-Prozess – ganz consequent - durchlaufen.

Posteingang[edit]

Der Posteingang ist ein Fach oder ein Korb auf dem Schreibtisch. Hier landen alle Aufgaben, die an einem herangetragen worden sind. Alle Aufgaben im Posteingang sind schriftlich, in Stichworten formuliert. Gegebenenfalls macht man eine Auftragsnotiz, die man in den Posteingang legt – zum Beispiel nach einem Zuruf vom Chef oder einem Anruf vom Kunden. Der elektronische Eingangskorb ist der Posteingang des E-Mail-Systems. Gegebenenfalls gibt es spezielle Aufgabenverwaltungs-Systeme, die dann ebenfalls Posteingang sind.

Wichtig:

  • Alle (!) neuen Aufgaben aufschreiben und diese Notiz in den Posteingang legen.
  • Eine neue Aufgabe nicht sofort bearbeiten!

Schritt 1: Sortieren[edit]

Einmal bis dreimal täglich alle Vorgänge im Posteingang prüfen und sortieren (inkl. E-Mail-Eingang).

Dabei alle Aufträge, Notizen und E-Mails zunächst danach prüfen, ob überhaupt etwas getan werden muss:

  • Alles, was nur archiviert oder abgelegt warden muss, entsprechend sofort ablegen.
  • Alles, was nicht (mehr) benötigt wird und wo nichts getan warden muss, sofort wegschmeißen.
  • Übrig bleiben die Aufträge, Notizen und E-Mails, bei denen etwas getan warden muss.
  • Dann gehen zum nächsten Schritt.

Schritt 2: Bearbeiten[edit]

Wenn bei der Prüfung und Sortierung des Posteingangs mit den neuen Aufträgen, Notizen und E-Mails festgestellt wird, dass man etwas dafür tun muss, dann geht man so vor:

  • Alle Aufgaben, die innerhalb von fünf Minuten vollständig erledigt warden können, werden sofort erledigt.
  • Alle Aufgaben, die länger als fünf Minuten bearbeitet werden müssen, kommen in den nächsten Prozessschritt „Aufgaben planen“.

Schritt 3: Planen[edit]

Man plant die umfangreicheren Aufgaben, Aufträge, Notizen und E-Mails nach folgenden Kriterien:

  • Übertragen der Aufgabe in die Planungsmappe in den Aufgabenplan oder in eine To-Do-Liste: einfache, übersichtliche Aufgaben (Top 5 des Tages), die dann sobald wie möglich bearbeitet werden.
  • Umfangreichere oder langfristige Aufgaben kommen in die Planungsmappe in den Projektplan. Das sind Aufgaben mit mehreren Schritten und Projekte. Die Projektbearbeitung im Terminkalender kann als „Termin mit sich selbst“ eingetragen werden.
  • Vielleicht kann man die Aufgabe delegieren; oder man kann die Aufgabe erst dann bearbeiten, wenn eine andere Person dafür etwas Bestimmtes getan hat (Information oder Ergebnis liefern). Dann diese mit den notwendigen Informationen weiter an die Person geben, die sie am besten ausführt oder von der ein Ergebnis erwartet wird. Sagen, was bis wann zu tun ist. Und dies in der Planungsmappe in der Nachfassliste festhalten: Darin sind alle delegierten Aufgaben, für die ein Ergebnis bis zu einem festgelegten Termin erwartet wird.
  • Die Unterlagen zu der Aufgabe selbst in eine Hängemappe, einer Klarsichthülle oder einem Ordner auf dem Computer ablegen (im Datei-Manager oder in Outlook oder im entsprechenden System). Diese dann wieder hervorholen, wenn sie laut Planungsmappe anstehen.
  • Am Ende sind alle Aufgaben zugeordnet und mit einem Termin versehen, zu dem diese Aufgabe bearbeiten warden muss: der Wiedervorlagetermin. Sie werden entsprechend in Ihrem Aufgabenplan vermerkt.
  • Und: Der Posteingang und der E-Mail-Eingang sind nach diesem Schritt leer!

Zielerreichung kontrollieren[edit]

Wenn man Ziele erreichen und Aufgaben erledigen will, dann kommt man nicht darum herum, auch den Erfolg und die Durchführung zu kontrollieren. Dabei wird das Erledigte mit dem Geplanten verglichen.

Der Vorteil dieses Schritts: Der Planungsprozess für den kommenden Zeitraum wird angestoßen. Bei der Nachkontrolle setzt man in die To-do-Liste dort einen Haken, wo die Arbeit erledigt ist. Dort, wo man noch nicht fertig ist, und alles, was nicht geschafft ist, überträgt man dies einfach auf die neue To-do-Liste. Wird daraus klar, dass die Priorisierung überarbeitet warden muss, kann man wieder auf das Wichtig-Dringlich-Portfolio und einen neuen Aufgabenplan zurückgreifen.

Quellen[edit]

https://www.business-wissen.de/kapitel/strukturiertes-arbeiten/


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