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(Schritt 3: Aufgaben planen mit Planungsmappe und Terminkalender)
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Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting
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Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity”. Der Prozess ist einfach und klar und hilft in besonderer Weise, die eingehenden Aufgaben zu planen und – vor allem – zu erledigen.  
Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting
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* einen Eingang für Post, E-Mails, Telefonnotizen, Besprechungsnotizen: hieraus ergeben sich die Aufgaben.
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* eine Planungsmappe in der alle Aufgaben beplant und festgehalten werden, die man nicht sofort erledigt (elektronisch oder auf Papier). Dort haben hat man eine To-Do-Liste für die aktuell (heute) anstehenden Aufgaben, einen Projektplan und eine Liste zum Nachfassen.
hieraus ergeben sich Ihre Aufgaben.
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* einen Terminkalender, in dem die Zeiten eingetragen werden, zu denen die Aufgaben erledigt  sein sollen, die man nicht sofort abarbeiten konnte(elektronisch oder auf Papier).
einen Ausgang: da kommt alles rein, was Sie erledigt haben und was nun an
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andere Personen weiter gereicht wird.
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Dann ein bis drei Mal pro Tag den folgenden Getting Things Done-Prozess – ganz consequent - durchlaufen.
eine Planungsmappe in der Sie alle Aufgaben planen und festhalten, die Sie
 
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Revision as of 14:21, 15 July 2019

01.02 Arbeitstechniken.Zeitmanagement

Einführung

Der Kernprozess der eigenen Aufgaben- und Zeitplanung ist der sogenannte Getting Things Done-Prozess (GTD). Den hat David Allen beschrieben in seinem Buch: „Getting Things Done. The Art of Stress-Free Productivity”. Der Prozess ist einfach und klar und hilft in besonderer Weise, die eingehenden Aufgaben zu planen und – vor allem – zu erledigen.

Man braucht dafür:

  • einen Eingang für Post, E-Mails, Telefonnotizen, Besprechungsnotizen: hieraus ergeben sich die Aufgaben.
  • einen Ausgang: da kommt alles rein, was erledigt wurde und was nun an andere Personen weiter gereicht wird.
  • eine Planungsmappe in der alle Aufgaben beplant und festgehalten werden, die man nicht sofort erledigt (elektronisch oder auf Papier). Dort haben hat man eine To-Do-Liste für die aktuell (heute) anstehenden Aufgaben, einen Projektplan und eine Liste zum Nachfassen.
  • einen Terminkalender, in dem die Zeiten eingetragen werden, zu denen die Aufgaben erledigt sein sollen, die man nicht sofort abarbeiten konnte(elektronisch oder auf Papier).

Dann ein bis drei Mal pro Tag den folgenden Getting Things Done-Prozess – ganz consequent - durchlaufen.

Posteingang

Der Posteingang ist ein Fach oder ein Korb auf Ihrem Schreibtisch. Hier landen alle Aufgaben, die an Sie herangetragen werden. Alle Aufgaben im Posteingang sind schriftlich, in Stichworten formuliert. Gegebenenfalls machen Sie eine Auftragsnotiz, die Sie in den Posteingang legen – zum Beispiel nach einem Zuruf von Ihrer Chefin oder einem Anruf vom Kunden. Ihr elektronischer Eingangskorb ist der Posteingang Ihres E-Mail-Systems. Gegebenenfalls haben Sie spezielle Aufgabenverwaltungs- Systeme, die dann ebenfalls Posteingang für Sie sind. Wichtig: Schreiben Sie alle(!) neuen Aufgaben auf und legen Sie diese Notiz in den Posteingang. Bearbeiten Sie eine neue Aufgabe nicht sofort!

Schritt 1: Sortieren

Sie prüfen und sortieren einmal bis dreimal täglich alle Vorgänge im Posteingang und im E-Mail-Eingang. Dabei prüfen Sie alle Aufträge, Notizen und E-Mails zunächst danach, ob Sie überhaupt etwas tun müssen: – Alles, was Sie nur archivieren oder ablegen müssen, legen Sie entsprechend sofort ab. – Alles, was Sie nicht (mehr) benötigen und wo Sie nichts tun müssen, schmeißen Sie sofort weg. Übrig bleiben die Aufträge, Notizen und E-Mails, bei denen Sie etwas tun müssen. Dann gehen Sie zum nächsten Schritt.

Schritt 2: Bearbeiten

Wenn Sie bei der Prüfung und Sortierung Ihres Posteingangs mit den neuen Aufträgen, Notizen und E-Mails feststellen, dass Sie etwas dafür tun müssen, dann gehen Sie so vor: – Alle Aufgaben, die Sie innerhalb von fünf Minuten vollständig erledigen können, erledigen Sie sofort. – Alle Aufgaben, die länger als fünf Minuten bearbeitet werden müssen, kommen in den nächsten Prozessschritt „Aufgaben planen“.

Schritt 3: Planen

Sie planen die umfangreicheren Aufgaben, Aufträge, Notizen und E-Mails nach folgenden Kriterien: – Übertragen Sie die Aufgabe in Ihrer Planungsmappe in den Aufgabenplan oder in eine To-Do-Liste: einfache, übersichtliche Aufgaben (Top 5 des Tages), die Sie dann sobald wie möglich bearbeiten. – Umfangreichere oder langfristige Aufgaben kommen in Ihrer Planungsmappe in den Projektplan. Das sind Aufgaben mit mehreren Schritten und Projekte. Sie können die Projektbearbeitung im Terminkalender als „Termin mit sich selbst“ eintragen. – Vielleicht können Sie die Aufgabe delegieren; oder Sie können die Aufgabe erst dann bearbeiten, wenn eine andere Person dafür etwas Bestimmtes getan hat (Information oder Ergebnis liefern). Dann geben Sie diese mit den notwendigen Informationen weiter an die Person, die sie am besten ausführt oder von der Sie ein Ergebnis erwarten. Sie sagen, was bis wann zu tun ist. Und halten dies in Ihrer Planungsmappe in der Nachfassliste fest: Darin sind alle delegierten Aufgaben, für die Sie ein Ergebnis bis zu einem festgelegten Termin erwarten. Die Unterlagen zu der Aufgabe selbst legen Sie in einer Hängemappe, einer Klarsichthülle oder einem Ordner auf Ihrem Computer ab (im Datei-Manager oder in Outlook oder Ihrem entsprechenden System). Diese holen Sie dann wieder hervor, wenn sie laut Planungsmappe anstehen. Am Ende sind alle Aufgaben zugeordnet und mit einem Termin versehen, zu dem Sie diese Aufgabe bearbeiten werden: der Wiedervorlagetermin. Sie werden entsprechend in Ihrem Aufgabenplan vermerkt. Und: Der Posteingang und der E-Mail-Eingang sind nach diesem Schritt leer!

Zielerreichung kontrollieren

Wenn Sie Ihre Ziele erreichen und Aufgaben erledigen wollen, dann kommen sie nicht darum herum, auch den Erfolg und die Durchführung zu kontrollieren. Dabei vergleichen Sie das Erledigte mit dem Geplanten. Der Vorteil dieses Schritts: Der Planungsprozess für den kommenden Zeitraum wird angestoßen. Bei der Nachkontrolle setzten Sie in Ihrer To-do-Liste dort einen Haken, wo die Arbeit erledigt ist. Dort, wo Sie noch nicht fertig sind, und alles, was nicht geschafft ist, übertragen Sie einfach auf die neue To-do-Liste. Wird daraus klar, dass Sie die Priorisierung überarbeiten müssen, können Sie wieder auf das Wichtig-Dringlich Portfolio und einen neuen Aufgabenplan zurückgreifen.

Gewohnheiten regelmäßig überprüfen

Der Effizienztrainer Martin Geiger nennt neun Gewohnheiten, die Sie sofort stoppen sollten, weil sie Zeitfresser sind: – Beantworten Sie keine Anrufe von unbekannten Telefonnummern selbst. – Mailen Sie niemals morgens als Erstes oder abends als Letztes. – Nehmen Sie an keinem Meeting mehr teil, das keine klare Agenda oder kein festgelegtes Ende hat. – Lassen Sie Andere nicht abschweifen. – Kontrollieren Sie nicht ständig Ihre E-Mails. – Kommunizieren Sie nicht zu viel mit Kunden, die nicht zu Ihrem Ergebnis beitragen. – Arbeiten Sie nicht mehr, um Ihre Überlastung in den Griff zu bekommen, sondern setzen Sie klare Prioritäten. – Tragen Sie nicht rund um die Uhr ein Smartphone mit sich herum. – Erwarten Sie nicht, dass Arbeit eine Lücke füllt, die eigentlich von persönlichen Beziehungen und Freizeitaktivitäten ausgefüllt sein sollte.

Quellen

https://www.business-wissen.de/kapitel/strukturiertes-arbeiten/


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