Difference between revisions of "Morphologischer Kasten"

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Wenn Sie komplexe Aufgaben oder schwierige Probleme lösen müssen, gelingt das meistens nicht auf Anhieb. Sie müssen die Aufgabe in Teilaufgaben lösen und Schritt für Schritt vorgehen. Dabei hilft die Methode des Morphologischen Kastens.
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Wenn komplexe Aufgaben oder schwierige Probleme gelösen warden müssen, gelingt das meistens nicht auf Anhieb. Die Aufgabe muss dann in Teilaufgaben gelöst und Schritt für Schritt vorgegangen werden. Dabei hilft die Methode des Morphologischen Kastens.
  
 
= Große Probleme in kleine zerlegen =
 
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Manche Aufgaben und Probleme sind so umfassend und komplex, dass sich kaum auf Anhieb eine gute Lösung finden lässt. Dann ist es hilfreich, das große Problem in mehrere kleine zu zerlegen und diese einzeln zu lösen. Diese Denkmethode der Zerlegung und Schritt-für-Schritt-Lösungen wird mit der Methode des sogenannten Morphologischen Kastens aufgegriffen und genutzt.
 
Manche Aufgaben und Probleme sind so umfassend und komplex, dass sich kaum auf Anhieb eine gute Lösung finden lässt. Dann ist es hilfreich, das große Problem in mehrere kleine zu zerlegen und diese einzeln zu lösen. Diese Denkmethode der Zerlegung und Schritt-für-Schritt-Lösungen wird mit der Methode des sogenannten Morphologischen Kastens aufgegriffen und genutzt.
  
Morphologisch bedeutet: „Die äußere Gestalt betreffend“. In einem Morphologischen Kasten beschreiben Sie in strukturierter Form die äußere Gestalt eines Sachverhalts. Das kann ein Produkt, ein System oder auch ein Konzept (oder Teile davon) sein. Der morphologische Kasten gibt einen Überblick über alle Eigenschaften oder Elemente eines Sachverhalts wider. Insofern zeigt er die einzelnen Elemente, in die Sie Ihre Aufgabe oder Ihr Problem zerlegen, um diese einzeln zu lösen.
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Morphologisch bedeutet: „Die äußere Gestalt betreffend“. In einem Morphologischen Kasten beschreibt man in strukturierter Form die äußere Gestalt eines Sachverhalts. Das kann ein Produkt, ein System oder auch ein Konzept (oder Teile davon) sein. Der morphologische Kasten gibt einen Überblick über alle Eigenschaften oder Elemente eines Sachverhalts wider. Insofern zeigt er die einzelnen Elemente, in die die Aufgabe oder Probleme zerlegt werden, um diese einzeln zu lösen.
  
 
Der Morphologische Kasten bildet die einzelnen Elemente nur ab; er „produziert“ keine Lösungen oder Antworten. Diese müssen über andere Methoden, zum Beispiel Kreativitätstechniken, entwickelt werden. Da dabei aber einzelne Elemente gelöst werden, ist das meistens einfacher. Der Morphologische Kasten eignet sich auch sehr gut, um Alternativen zu entwickeln und den Entscheidungsprozess transparent zu machen. Er hilft, aus unterschiedlichen Elementen Lösungsansätze zu kombinieren.
 
Der Morphologische Kasten bildet die einzelnen Elemente nur ab; er „produziert“ keine Lösungen oder Antworten. Diese müssen über andere Methoden, zum Beispiel Kreativitätstechniken, entwickelt werden. Da dabei aber einzelne Elemente gelöst werden, ist das meistens einfacher. Der Morphologische Kasten eignet sich auch sehr gut, um Alternativen zu entwickeln und den Entscheidungsprozess transparent zu machen. Er hilft, aus unterschiedlichen Elementen Lösungsansätze zu kombinieren.
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Um einen Morphologischen Kasten zu entwickeln, müssen Sie folgendermaßen vorgehen:
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Um einen Morphologischen Kasten zu entwickeln, müssen folgendermaßen vorgegangen werden:
# Definieren Sie Ihr Problem: Das haben Sie im Allgemeinen schon getan, wenn Sie vorneweg ein Brainstorming durchgeführt haben.
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# Definieren des Problems: Das haben ist im Allgemeinen schon geschehen, wenn vorneweg ein Brainstorming stattgefunden hat.
# Bestimmen Sie die Elemente, Teile, Parameter oder Kriterien, die das zugrunde liegende Problem allgemein beschreiben. Das sind alle Aspekte und Eigenschaften, die zu Ihrem Problem gehören. Diese Kriterien können beispielsweise das Ergebnis eines Brainstormings sein. Damit zerlegen Sie Ihr Problem.
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# Die Elemente, Teile, Parameter oder Kriterien, die das zugrunde liegende Problem allgemein beschreiben, sind zu bestimmen. Das sind alle Aspekte und Eigenschaften, die zum Problem gehören. Diese Kriterien können beispielsweise das Ergebnis eines Brainstormings sein. Damit wird das Problem zerlegt.
# Suchen Sie nach Lösungsmöglichkeiten für jedes einzelne Element. Hier können Sie ebenfalls die Ergebnisse eines Brainstormings nutzen.  
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# Nach Lösungsmöglichkeiten für jedes einzelne Element wird anschließend gesucht. Hier können ebenfalls die Ergebnisse eines Brainstormings genutzt werden.  
# Dann erstellen Sie eine Tabelle, in deren ersten Spalte die Elemente und die einzelnen Teile untereinander eingetragen sind. In allen weiteren Spalten tragen Sie für jedes Kriterium denkbare Lösungsmöglichkeiten ein.
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# Dann wird eine Tabelle erstellt, in deren ersten Spalte die Elemente und die einzelnen Teile untereinander eingetragen sind. In allen weiteren Spalten wird für jedes Kriterium denkbare Lösungsmöglichkeiten eingetragen.
# Bewerten Sie die einzelnen Lösungen nach Ihren ausgewählten Kriterien: Technisch machbar, Kosten, Innovationsgrad etc.
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# Bewerten der einzelnen Lösungen nach Ihren ausgewählten Kriterien: Technisch machbar, Kosten, Innovationsgrad etc.
# Beschreiben Sie dabei die attraktiven Lösungen etwas ausführlicher, um zu erkennen, welche Effekte diese Lösung haben könnte.
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# Beschreibung der attraktiven Lösungen etwas ausführlicher, um zu erkennen, welche Effekte diese Lösung haben könnte.
# Kombinieren Sie die Lösungen zu alternativen Lösungsmöglichkeiten und Konzepten. Damit setzen Sie die Teillösungen und einzelnen Elemente so zusammen, dass sie eine Gesamtlösung für das ursprüngliche Problem darstellen.
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# Kombinieren der Lösungen zu alternativen Lösungsmöglichkeiten und Konzepten. Damit warden die Teillösungen und einzelnen Elemente so zusammengesetzt, dass sie eine Gesamtlösung für das ursprüngliche Problem darstellen.
# Wählen Sie die erfolgversprechenden Lösungen aus, um sie weiter zu verfolgen.
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# Auswahl der erfolgversprechenden Lösungen, um sie weiter zu verfolgen.
  
 
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! Andere Artikel zum Thema [[Arbeitstechniken#Techniken_f.C3.BCr_strukturiertes_Arbeiten|Techniken für organisertes Arbeiten]]
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Latest revision as of 10:25, 15 July 2019

01.01 Arbeitstechniken.Techniken für organisertes Arbeiten


Einführung[edit]

Wenn komplexe Aufgaben oder schwierige Probleme gelösen warden müssen, gelingt das meistens nicht auf Anhieb. Die Aufgabe muss dann in Teilaufgaben gelöst und Schritt für Schritt vorgegangen werden. Dabei hilft die Methode des Morphologischen Kastens.

Große Probleme in kleine zerlegen[edit]

Manche Aufgaben und Probleme sind so umfassend und komplex, dass sich kaum auf Anhieb eine gute Lösung finden lässt. Dann ist es hilfreich, das große Problem in mehrere kleine zu zerlegen und diese einzeln zu lösen. Diese Denkmethode der Zerlegung und Schritt-für-Schritt-Lösungen wird mit der Methode des sogenannten Morphologischen Kastens aufgegriffen und genutzt.

Morphologisch bedeutet: „Die äußere Gestalt betreffend“. In einem Morphologischen Kasten beschreibt man in strukturierter Form die äußere Gestalt eines Sachverhalts. Das kann ein Produkt, ein System oder auch ein Konzept (oder Teile davon) sein. Der morphologische Kasten gibt einen Überblick über alle Eigenschaften oder Elemente eines Sachverhalts wider. Insofern zeigt er die einzelnen Elemente, in die die Aufgabe oder Probleme zerlegt werden, um diese einzeln zu lösen.

Der Morphologische Kasten bildet die einzelnen Elemente nur ab; er „produziert“ keine Lösungen oder Antworten. Diese müssen über andere Methoden, zum Beispiel Kreativitätstechniken, entwickelt werden. Da dabei aber einzelne Elemente gelöst werden, ist das meistens einfacher. Der Morphologische Kasten eignet sich auch sehr gut, um Alternativen zu entwickeln und den Entscheidungsprozess transparent zu machen. Er hilft, aus unterschiedlichen Elementen Lösungsansätze zu kombinieren.

MorphologischerKastenBeispiel.jpg

Vorgehensweise bei der Arbeit mit dem Morphologischen Kasten[edit]

Um einen Morphologischen Kasten zu entwickeln, müssen folgendermaßen vorgegangen werden:

  1. Definieren des Problems: Das haben ist im Allgemeinen schon geschehen, wenn vorneweg ein Brainstorming stattgefunden hat.
  2. Die Elemente, Teile, Parameter oder Kriterien, die das zugrunde liegende Problem allgemein beschreiben, sind zu bestimmen. Das sind alle Aspekte und Eigenschaften, die zum Problem gehören. Diese Kriterien können beispielsweise das Ergebnis eines Brainstormings sein. Damit wird das Problem zerlegt.
  3. Nach Lösungsmöglichkeiten für jedes einzelne Element wird anschließend gesucht. Hier können ebenfalls die Ergebnisse eines Brainstormings genutzt werden.
  4. Dann wird eine Tabelle erstellt, in deren ersten Spalte die Elemente und die einzelnen Teile untereinander eingetragen sind. In allen weiteren Spalten wird für jedes Kriterium denkbare Lösungsmöglichkeiten eingetragen.
  5. Bewerten der einzelnen Lösungen nach Ihren ausgewählten Kriterien: Technisch machbar, Kosten, Innovationsgrad etc.
  6. Beschreibung der attraktiven Lösungen etwas ausführlicher, um zu erkennen, welche Effekte diese Lösung haben könnte.
  7. Kombinieren der Lösungen zu alternativen Lösungsmöglichkeiten und Konzepten. Damit warden die Teillösungen und einzelnen Elemente so zusammengesetzt, dass sie eine Gesamtlösung für das ursprüngliche Problem darstellen.
  8. Auswahl der erfolgversprechenden Lösungen, um sie weiter zu verfolgen.

Aus der Praxis[edit]

Überlegen Sie:

  • Welche komplexen und schwierigen Aufgaben fallen in Ihrem Arbeitsbereich an?
  • Wie haben Sie diese gelöst?

Inwiefern könnte die Methode des Morphologischen Kastens bei der Lösung dieser Aufgaben helfen? Probieren Sie dies einfach aus. Nutzen Sie die folgenden Vorlagen für die Erstellung eines Morphologischen Kastens, indem Sie Ihr Problem formulieren, die Elemente und Teile bestimmen, in die sich dieses Problem zerlegen lässt, und die Lösungsmöglichkeiten ermitteln.

Quellen[edit]

https://www.business-wissen.de/kapitel/strukturiertes-arbeiten/



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